Familienfreizeit mit Sinn gestalten

by Torsten Fiedler

Das schönste Geschenk für ein Kind ist Zeit. Kinder lieben das gemeinsame Spiel und das auf sie eingegangen wird. Daher sollte die Freizeit für die Familie genutzt werden. Verbracht werden kann die gemeinsame Familienfreizeit im Freien oder zu Hause. Damit kann die Motorik, Kreativität und der Ehrgeiz des Kindes geweckt werden. Im Folgenden, wie die Familienfreizeit sinnvoll genutzt werden kann.

Was wünschen sich neun- oder zehnjährige Kinder zu Weihnachten?

Auf der Liste stehen ein Handy, Fernseher, ein Fahrrad und etwas mehr Zeit mit den Eltern. Steht das Fahrrad bereits auf der Liste, fehlt jetzt nur noch das Handy. Die Kinder wünschen sich natürlich die Geschenke. Doch die gemeinsame Zeit mit den Eltern wäre das beste Geschenk. Denn freie Zeit mit der Familie ist etwas sehr kostbares. Freie Zeit bringt Kinder und Eltern näher in Kontakt. Das Gemeinsame bei einem Ausflug in ein Schwimmbad, in dem das Relaxen in einer Whirlpool Badewanne genossen werden kann oder einem gemeinsamen Hobby. Nähere Informationen bietet jederzeit dascontrast.de.

Familienfreizeit im Freien

Aktivitäten außer Haus gibt es zahlreiche, um diese als Familie zu nutzen. Mit Kosten verbunden ist ein Besuch im Kino, ein Rummel oder Minigolfen. Etwas weniger kostet Ball spielen, einen Drachen steigen lassen oder das Spazierengehen. Sogar ein Picknick kann Vergnügen bereiten. Einen Bollerwagen bepackt mit Leckereien und los geht es ins Freie. Die Veranstaltung ist eigentlich Nebensache, denn wichtig ist, die Familienfreizeit gemeinsam zu nutzen. Das kann am Strand gemeinsam eine Sandburg bauen sein oder Schlittschuh laufen. Für Kinder ist das Kreative, Aktive und Lebendige wichtig. Kinder rennen und toben gerne, wie contrast.de herausgefunden hat.

Familienfreizeit zu Hause

Zu Hause findet die Familienfreizeit hauptsächlich im Wohnzimmer statt. Dort können Gesellschaftsspiele gemeinsam gespielt werden. Selbst ausgedachte Geschichten der Kinder einfach vorspielen lassen. Gemeinsam singen, malen oder basteln. Grüßt das Wetter mit warmer Sonne, dann ist sogar draußen das gemeinsame Grillen ein Spaß. Familienfreizeit heißt Gemeinsamkeit. Im selben Raum sein, heißt nicht immer automatisch gemeinsam. Das aufeinander Zugehen und Neues entdecken heißt gemeinsam. Eine sinnvolle Freizeitgestaltung ist grundsätzlich wichtig, um seinem Leben einen gewissen Reiz aufrecht zu erhalten. Das kann man alleine, zu Zweit oder mit den Kindern als Familie wunderbar umsetzen.

Ist die Freizeit wirklich nur zum Fernsehen da?

by Torsten Fiedler

Die Deutschen haben durchschnittlich knapp vier Stunden freie Zeit täglich und diese Stunden werden von der Mehrheit zum Fernsehen genutzt. Im Folgenden die Lieblingsfreizeitbeschäftigungen der Deutschen auf contrast.de vorgestellt. Die Bundesbürger zeigen kaum ein Freizeitverhalten. Es gibt sicherlich einige Gemeinsamkeiten und ebenso viele Unterschiede bei den Freizeitaktivitäten verschiedener Bevölkerungsgruppen oder Geschlechter. Westdeutsche betreiben mit 37 Prozent deutlich mehr Sport als Ostdeutsche mit 25 Prozent. In der Freizeit werden häufig Social-Media-Angebote genutzt oder sie treffen sich öfter mit Freunden. Viele gehen öfter in die Kirche oder zum Stammtisch. Fast 50 Prozent der Deutschen nutzen die vier Stunden Freizeit pro Werktag allerdings für spontane Aktivitäten. Viele nennen das Internet Freizeit. Die Unterschiede in der Bevölkerung sind deutlich, hauptsächlich bei den Generationen. Junge Menschen nutzen fünfmal öfter das Internet, die ältere Generation dagegen weniger. Im sozialen Netzwerk sind von fünf jungen Menschen vier aktiv, von den Rentnern gerade mal jeder Dreißigste. Dafür unternehmen ältere Menschen öfter einen Spaziergang oder plauschen mit den Nachbarn und sind häufiger im Garten aktiv. Sogar das Lesen von Büchern und Zeitungen ziehen die Ruheständler vor. In jungen Jahren ist meistens „Faulenzen und Nichtstun“ in der freien Zeit angesagt. Diese Jugenddomäne üben mittlerweile häufiger über 65-Jährige aus, als die junge Generation. Unglaublich aber wahr. In gemütlicher Runde Kuchen essen und dazu Kaffee trinken ist bei fast 54 Prozent Senioren das Freizeitprogramm. Diese Kaffeerunden sind überwiegend im Osten der Republik beliebt.

Was würden die Bundesbürger gerne häufiger in der Freizeit unternehmen?

Da wäre das Ausschlafen, Faulenzen oder Nichtstun und mit Freunden oder Familie mehr Zeit verbringen. Jugendliche können zunehmend weniger Freizeit nutzen. Nach zwölf Jahren Schule, Ganztagsschule und danach das Abitur oder die Lehre bleibt an Freizeit für die 14- bis 17-Jährigen nicht viel übrig. Die Zahl der Pflichttermine steigt stets an oder der Druck, unbedingt online aktiv sein zu müssen. Dann kommt der elterliche Wunsch, dass sich die Jugendlichen nach sinnvollen Tätigkeiten umsehen. Somit stehen den Kindern und Jugendlichen knapp zwei Stunden für die Familie zur Verfügung. Ruheständlern dagegen mehr als fünf Stunden.

  • Die Deutschen wünschen sich in der knapp gewordenen Freizeit hauptsächlich Entspannung und das am besten auf dem Sofa. Der Fernseher steht dabei in Deutschland als Freizeitbeschäftigung auf Nummer eins der Tabelle. Fast jeder Bundesbürger sitzt einmal in der Woche vor dem Fernseher, davon drei Viertel sogar jeden Tag.
  • Radio hören oder das Telefonieren von zu Hause wird weniger genutzt. Ausschlafen und Faulenzen stehen weiterhin ganz oben auf der Liste. Im Freien spielt sich kaum eine Freizeitbeschäftigung ab.
  • Am Computer verbringt fast die Hälfte aller Bürger die freie Zeit. Allerdings ist diese Vorliebe bei den jungen Menschen viermal höher als bei Ruheständlern.
  • Bei den Geschlechtern gibt es ebenfalls Unterschiede für die Freizeitgestaltung. Von den Frauen nehmen sich 67 Prozent mehr Zeit für die persönliche Pflege. Bei den Männern gerade mal 56 Prozent. Bei allen Altersgruppen, Regionen und Geschlechter nutzen 61 Prozent die freie Zeit zur ausgiebigen Körperpflege oder einem entspannenden Bad.
  • Das Ausschlafen ist bei 64 Prozent der Deutschen die liebste Freizeitbeschäftigung. Im Osten der Republik wird der Mittagsschlaf zu 38 Prozent genutzt, im Westen sind es 31Prozent.
  • Gemeinsame Momente mit dem Partner oder der Partnerin sind für 67 Prozent in der Freizeit wichtig. Ebenso viele Deutsche tauschen sich gerne mit dem Partner, Freunden oder Familie über wichtige Dinge aus.
  • Viele Menschen telefonieren regelmäßig bis täglich von unterwegs mit dem Handy. Dadurch hat sich der Kontakt zu den Mitmenschen online oder am Telefon erhöht. Dieses wird sicherlich weiterhin so bleiben, dennoch sind viele Deutsche einsichtig und nutzen von Angesicht zu Angesicht den Kontakt.
  • Wichtig ist für 71 Prozent die Freizeit gemeinsam mit der Familie zu verbringen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um das gemeinsame Abendessen, den Kinobesuch oder Sportverein handelt.
  • Zeitschriften und Zeitungen werden von 75 Prozent der Menschen in der Freizeit gelesen. Bei der Lektüre von Büchern stehen die Frauen ganz vorne. 45 Prozent lesen gerne Bücher und Männer gerade mal 25 Prozent.

Die Deutschen bleiben in der knapp bemessenen Zeit gerne zu Hause. Die freie Zeit wird in Zukunft weiter abnehmen und die Freizeitgestaltung bedeutet für viele Bundesbürger das Ausruhen anstatt Aktivitäten.

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